Archiv 2010

15.11.2010

PM: Bundesarbeitsgemeinschaft Pflegeexperten Herzinsuffizienz gegründet

Lingen (Sandra Bomm). Das diesjährige Herbsttreffen der Pflegeexperten für Menschen mit Herzinsuffizienz fand am 29. und 30. Oktober 2010 im St. Bonifatius-Hospital in Lingen (Ems) statt. Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen die Teilnehmer, um ihre Projekte und Aktivitäten aus den Kliniken vorzustellen und zu diskutieren. Zudem standen auch Berichte der diesjährigen Kongresse der Heart Failure Association in Berlin und der European Society of Cardiology in Stockholm auf der Tagesordnung. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Vorbereitung des 1. Nationalen Symposiums „Multiprofessionelle Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz – die Perspektive der Pflege in Deutschland“, das 2011 am Universitätsklinikum Freiburg stattfinden wird.
Bei dem Treffen in Lingen wurde die Bundesarbeitsgemeinschaft Pflegeexperten Herzinsuffizienz gegründet und der Vorstand gewählt: 1.Vorsitzender: Oliver Deckwart (Charité - Universitätsmedizin Berlin), Stellvertretende Vorsitzende: Astrid Hüsken (St. Bonifatius-Hospital Lingen, Ems), Kassenwart: Nina Kolbe (Deutsche Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke) und Schriftführerin: Sandra Bomm (Marienhospital Bottrop).
Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft ist die Verbesserung und Weiterentwicklung der pflegerischen Versorgung von Menschen mit Herzinsuffizienz, sowie die Etablierung des Berufsbildes „Pflegeexperte Herzinsuffizienz“ in Deutschland. Die bundesweite Organisation und vernetzte Zusammenarbeit der Pflegeexperten dient neben der kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung auch der Förderung der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit im stationären und ambulanten Bereich. International sind Pflegeexperten für Herzinsuffizienz als sog. Heart Failure Nurses seit Jahren fester Bestandteil von Versorgungsprogrammen bei Herzinsuffizienz.
Die Frühjahrstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft ist für den 4. und 5. März 2011 am Klinikum Nürnberg geplant. Eingeladen sind dazu alle interessierten Pflegenden, die sich intensiv mit dem Syndrom Herzinsuffizienz beschäftigen bzw. beschäftigen möchten.

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